Samstag 20.12.2003:
Kurze Spritztour zum Spitzing. Die Taubensteinbahn fährt noch nicht
(aus gutem Grund). Wir sausen kurz die Piste rauf und fahren wieder ab.
Der 3teilige Tourenboardprototyp funzt prima. Die Schneelage ist noch
ziemlich lausig.
Sonntag 21.12.2003:
Eigentlich wollten wir auf den
Kraxentrager. Aber alle westseitigen Hänge sind total ausgeblasen
und nicht fahrbar. Wir entscheiden uns deshalb für den
Kleinen Gilfert.
Die Rinnen sind stark eingeweht, aber der Pow ist vom Feinsten.
Samstag 27.12.2003:
Gamskopf. Unter 1600m kaum Schnee,
ausser ganz unten im Greiter Graben. Trotz ostseitiger Exposition stark
verblasen. Oben Föhnsturm.
Samstag 3.1.2004:
Aufstieg zum Meissnerhaus. Dank kaputtem Auto gehen wir nur noch Piepser
verbuddeln.
Sonntag 4.1.2004:
Kreutzspitze. Sehr ungemütliches Wetter, Sturm und saukalt. Dafür
hat's zu wenig Schnee. Die Rückfahrt durch den recht flachen Talboden
ist aber gar nicht so schlimm wie befürchtet.
Montag 5.1.2004:
Abfahrt vom Meissnerhaus. Wir beschliessen noch in den Kitzbühlern
eine Tour zu gehen und dann heimzufahren, da es hier zu wenig Schnee hat
und der Wetterbericht total schlecht ist. Die Rodelbahn ist bucklig und
schmal und hat jede Menge Bäume am Rand. Mit dem Board eine echte
Herausforderung.
Wir gehen noch von Osten auf's
Schwaiberghorn. Hansi und ich spuren fast alles. Nach gut 3 Stunden in
knietiefem Powder sind wir endlich oben und können uns an der Abfahrt
freuen. Die Sicht ist zwar bescheiden, aber bei dem Schnee macht das nichts.
Dienstag 6.1.2004:
Weil's so schön war gleich nochmal auf's
Schwaiberghorn. Diesmal aber
mit Sicht und der südlicheren Abfahrt. Luggi schreddert sein Brett
mittels eines Grabens und muss mit seinen Kurzschi abfahren.
Unten hat der gute Schnee vom Vortag schon einen heftigen Stich.
Samstag 10.1.2004:
Steinberg. Schnelle Tour bei gruseligem
Wetter auf einen unspektakulären Gipfel mit supergutem Schnee.
Samstag 17.1.2004:
Eigentlich wollten wir ja zum Spitzing, aber vielleicht hätten wir doch
mein Auto nehmen sollen. Um überhaupt was zu tun, latschen wir bei
dichtem Schneetreiben von Bayrischzell die Piste auf's Sudelfeld rauf und
rutschen wieder runter. Auslüften war's auch.
Sonntag 18.1.2004:
Die anderen wollen alle zum
Schwaiberghorn, also schon wieder. Probiere mein nochmal umgebautes
Splitboard aus. Haut bis auf ein paar kleine Fehlerchen perfekt hin
Samstag 24.1.2004:
Boardertour auf's Feldalphorn.
Finden trotz Massenauflauf noch gut 100Hm unverspurten Schnee. Wetter
ist genial. Hoffentlich sind die Fotos was geworden.
Sonntag 25.1.2004:
Brechhorn, Westseite. Bis zur Schönaualm gibt's eine Spur, die allerdings
nicht der Route in der Karte folgt, dann nur noch knietiefen Neuschnee. Nach
400 Höhenmetern Spuren schmeiss ich dann den Löffel und wir fahren
ab. Weil wir nicht über die Forststrasse runter wollen verfolgen wir
zwei alte Spuren, die der Kartenroute von der Alm zum Wald hinunter folgen.
Dort ist dann allerdings Schluss und eine Fussspur führt waagrecht weiter.
Irgendwann sehen wir's dann ein, dass der Wald mal wieder gewonnen hat und
spuren wieder die 150Hm zur Strasse rauf. Nach der Forststrasse noch ein
guter Wiesenhang
Samstag 31.1.2004:
Lacherspitz und
Tagweidkopf.
Trotz warmem Wetter und teilweise pappigen Schnee ein Haufen Spass.
Sonntag 1.2.2004:
Weitlahner Trotz sehr warmen Wetter
noch superguter Powder in der Nordflanke. Der Pappschnee im Klausgraben
schadet nicht.
Samstag 7.2.2004:
Kübelkar bei erst halbwegs gutem,
dann zunehmend schlechterem Wetter. Der Schnee ist nicht mehr der Reisser. Oben
bretthart, unten faul. Auch mit dem Board kein Spass mehr.
Samstag 14.2.2004:
Spitzstein. Wieder mal einen
unverspurten Hang gefunden. Danach zum Austoben noch auf die
Bruennsteinschanze.
Beide Berge mit erstaunlich gut zu fahrendem Pappschnee.
Sonntag 15.2.2004:
Großer Traithen
Der Gipfelhang hat noch viele Latschen, ansonsten astreiner Powder.
Boarden vom Feinsten!
Samstag 27.3.2004:
Feldalphorn Nach 4 Wochen Radeln
in Neuseeland wieder auf dem Board. Superguter Powder mit leichtem Stich,
wenig Leute und wenig Spuren.
Sonntag 28.3.2004:
Winkelkar
In der Sonne schon richtig guter Pappschnee im Schatten aber noch
astreiner Powder. Viele kleine Rutscher aus den Wänden durch
die Erwärmung.
Samstag 4.4.2004:
Traithen Der gute Pulverschnee
von letztem Wochenende ist schattseitig nass und grundlos. In der
Sonne hat er sich wenigsten halbwegs gesetzt. Der Gipfelhang schaut
ziemlich mau aus und die Flanken unter dem Grat sind voller Lawinenbollen,
also fahr ich nur nach links in den Kessel ab, steige wieder zum
Stopselzieher auf und fahre wieder zur Rosengasse hinunter.
Samstag 11.4.2004:
Sonntagsköpfl Oben 20cm
neuer Pow unten 5cm neuer Poo.
Sonntag 12.4.2004:
Kraxentrager Noch mehr neuer
Schnee, aber ab 2100m nur noch weiss. Da keine Spur da ist, entsprechend
null Orientierung. Wir brechen ab, da mir die Sache ohne Sicht zu heiss
ist.
Samstag 8.5.2004:
Grosser Traithen: Nach ein paar
Wochenenden Mistwetter endlich wieder Sonne. Ab 1400m hat's noch Schnee, der
bis zum Gipfel trägt, so dass ich die Klappschi nur so zum Spass mittrage.
Oben ist dann eine ¾ Stunde Brotzeit allein in der Sonne angesagt,
bis die Gipfelrinne weich genug ist. Zwischendrin muss ich allerdings
mal ein paar Meter zu Fuss durch die Latschen abkraxeln. Geht aber ganz gut.
Sonntag 9.5.2004:
Eggersgrinn: Eigentlich sollte
man bei so einem Wetter im Bett bleiben und weiterpennen, aber ich
hab's nun mal mit der Kathl und der Susanne aus dem
Snowboardtourenforum ausgemacht.
Also raus in den Regen. Am Treffpunkt stellt sich dann raus, das die
Kathl nicht aus dem Bett gefunden hat. Am Parkplatz kein Bissl Schnee.
Der lässt sich in nennenswerter Menge erst oberhalb der unteren Steilstufe
des Kars blicken, bzw ahnen, weil's nämlich neblig ist und schneit.
Unter der oberen Steilstufe machen wir Schluss, weil Susanne keine
Steigeisen für ihre Softboots hat und der Schnee doch recht hart ist.
Das Wetter ist eh ziemlich bäh.
Samstag 21.5.2004:
Kühtai: Der Schnee geht schattseitig noch bis zur Strasse, aber es hat
nachts leider nicht mehr gefrohren. Deshalb brechen wir die geplante Tour am
Ende des Schigebietes wegen der Lawinengefahr ab und fahren nach einem
Mittagessen im Auto den Hang über der Strasse noch zweimal, bis es
endgültig zu regnen beginnt.