Wahlwerbung
January 17th, 2009Seit gestern Abend hängen an vielen Türen der TU unsere Kopfplakate für die kommenden Senats- und StuPa-Wahlen (27.-28. (Senat) bzw. 26.-28.01.2009). Beim Aufhängen bemerkten wir, dass das meiste von dem schon verschwunden war, was wir vor anderthalb Wochen aufgehängt hatten. Ob das wohl mit den vollkommen überdimensionierten bonding-Plakaten zusammenhängt, die sicherlich nicht nur an vorher leere Türelemente geklebt wurden?
Sei’s drum, außer unseren Plakaten hängen momentan die der FSL und der Liste FS Wiwi. Da die besagten Listen heuer mit recht abenteuerlichen “Forderungen” (FSL) bzw. Selbstbeweihräucherungen (FS Wiwi) auftreten, möchten wir dieses nicht unkommentiert lassen.
Die FSL, deren Website auf den 15.01.2007 datiert (ein zeitloses Wahlprogramm!), begnügt sich nach einer ellenlangen Liste von Forderungen im Wahlkampf 2008 in diesem Jahr damit, einmal ganz generell aufzuzählen, was sie so allgemein toll finden und was nicht. Mit den Wahlen hat das alles nicht viel zu tun: Das Semesterticket (…ins Saarland) wird vom AStA-Verkehrsreferenten verhandelt. Für mehr “Kulur” an der Uni ist das Kul(t)urreferat des AStA zuständig. Und für Transparenz zu sorgen, das haben wir durch unser Blog (regelmäßige Berichte aus dem StuPa) und unseren Antrag auf ein AStA-PR-Referat (erfolgreich in 2006) schon vor Jahren begonnen! [Nachtrag: Die Website wurde inzwischen aktualisiert.]
Die Liste FS Wiwi hingegen zehrt in diesem Jahr vom Engagement Jan Olbrechts, der aber nicht wieder zur Wahl antreten wird. Ca. 90% aller Aktivitäten, die von dieser Liste als Verdienste angeführt wurden, gehen auf Jan zurück. Somit ist es recht fraglich, ob die FS Wiwi auf diesem Niveau weitermachen wird. Philipp Lang, der Jan Olbrecht ins StuPa nachfolgte, ließ sich jedenfalls noch nicht einmal zu einer einzigen Ausschusstätigkeit im Revisionsausschuss bewegen, der von Manuel Fritsch (LHG) geleitet wurde. Ob die Kandidaten sich auch im 39. StuPa so anstellen werden?
Bei allem Engagement, das Jan Olbrecht gezeigt hat, möchten wir aber eines nicht vergessen lassen: Er, der von allen Stuparianern wohl die größte Erfahrung vorzuweisen hatte, arbeitete häufig gegen das, nicht mit dem StuPa. Seine Kenntnis der juristischen Spitzfindigkeiten erlaubte es ihm, das StuPa bei jeder Gelegenheit vorzuführen, wenn das Protokoll nicht zu seiner Zufriedenheit befolgt wurde. Das erste und beste Beispiel war ein Fehler in der konstitutierenden Sitzung, auf den Jan erst Stunden später (!) aufmerksam machte und wegen dem wir viel Zeit verloren. Ein kurzes Gedächtniszitat bringt es auf den Punkt:
Manuel Fritsch: “Jan, warum machst du das?”
Jan Olbrecht: “Es macht einfach einen riesigen Spaß!”

